neutralisiert

Der Satz „kein Fußball den Faschisten“ ist weder Werbung noch politische Meinungsäußerung, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Das Neutralisieren (was für ein Scheiß-Wort) einer solchen Aussage ist aber eine politische Meinungsäußerung. Und nach einer solchen Aktion kann sich der DFB zukünftige Alibiaktionen (z. B. hochhalten von roten Karten) auch komplett an die Backe nageln. Und wenn der braune Mob im Umfeld der Nationalmannschaft in anderen Ländern wieder frei dreht, wird wieder Betroffenheit geheuchelt. Aber genau mit solchen hirnrissigen Aktionen wird der Boden dafür bereitet.

Ich bitte darum, dass der DFB das Millerntorstadion in Zukunft ganz einfach meidet. Ihr widert mich an.

Und dies sollte auch eine klare Anweisung an die Vereinsführung (oder an die Stadionbetreibergesellschaft oder wer auch immer da das sagen hat) sein. Keine weiteren Vermietungen an eine solche Organisation aus der Grauzone.

Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht. Der DFB kriegt jetzt Gegenwind, aber damit konnten diese verbohrten Rechtskonservativen noch nie umgehen. Würde mich nicht wundern, wenn wir demnächst ein Schreiben kriegen, dass die Aussage auch in Ligaspielen zu überdecken ist. Schliesslich sind dort politische Aussagen auch nicht erlaubt.

Die Süd hat es ja schon immer gewusst:

fcsp-union-dcd-fsr-120

 Quelle: http://kleinertod.wordpress.com
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~ von derkiesel - Mai 13, 2014.

Eine Antwort to “neutralisiert”

  1. […] Der Kiesel: Neutralisiert […]

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