JHV

Es war wieder Jahreshauptversammlung. Viele haben bereits drüber geschrieben. Und viel habt ihr sicher auch schon drüber gelesen. Daher nur kurz einige wenige Einwürfe von meiner Seite.

Zuerst meinen Glückwunsch an das neue Team um Oke Göttlich. Ich bin guter Hoffnung, dass sich da eine gute Truppe gefunden hat.

Aber der Reihe nach. Es beginnt mit den Berichten und hierbei startete das alte Präsidium. Stefan Orth hatte sichtlich schwer daran zu schlucken, dass er nicht wieder aufgestellt wurde. Da helfen auch alle Betonungen, dass man ohne Groll scheide, nichts. Etwas verwundert war ich über die Sicht, die das Präsidium in der eigenen Wahrnehmung auf die Vergangenheit hat. Ja – es wurde viel geleistet und man kann auch Danke sagen. Aber es war sicher nicht alles Gold, was glänzt. Man denke nur an den Jolly Rouge. Auch der Stadionumbau wurde mir etwas zuviel gelobt, denn angeschoben haben das andere Leute.

Zum Bericht des Kassenprüfers will ich nicht viel sagen, dazu komme ich später noch einmal.

Dann der Bericht des Aufsichtsrats. Marcus Schulz versuchte es möglichst diplomatisch zu vermitteln, warum der AR diesen Schritt gegangen ist. Es wurde durch die Blume geäußert, dass man keine schmutzige Wäsche waschen will und daher auf harte Fakten verzichtet. Leider haben das so einige Fragende nicht verstanden. Schulz hat meiner Meinung nach das Beste aus der Situation gemacht und hat sich zum Glück nicht aus der Reserve locken lassen. Auch wenn ihm das bei der späteren eigenen Wahl wohl einige Stimmen gekostet hat. Man darf bei der Diskussion auch nie vergessen, dass das Präsidium Orth so nicht wieder zu haben gewesen wäre, da zwei Mitglieder ausgeschieden sind. Und ich sage mal so – es isnd nicht gerade die Stärksten Mitglieder geblieben.

Die restlichen Tagesordnungspunkte möchte ich überspringen, da in meinen Augen nichts wesentliches passiert ist. Interessant wurde es dann wieder bei den Wahlen. Hier hat Oke Göttlich ein sehr gutes Ergebnis eingefahren und auch sein Team ist locker durchgegangen – wenn auch mit unterschiedlicher Stärke.

Interessant wurde dann die Vorstellung der AR-Kandidat_innen. Begonnen hat Uwe Doll, der es geschafft hat, sich um Kopf und Kragen zu reden. Wie das einem so erfahrenen Kandidaten passieren kann, ist mir ein Rätsel. Nach und nach haben sich dann weitere Kandidaten vorgestellt und vereinzelt gab es noch Rückfragen. Eine wichtige war meiner Meinung nach Dr. Kai Scharff gestellt worden. Er war ja bisher Kassenprüfer und im Falle einer Wahl würde dieser Posten vakant werden. Und trotzdem gab es hier kaum Vorbereitungen, sondern lediglich einen kurzfristigen Eilantrag. Ich frage mich, warum ihm selbst das nicht früher aufgefallen ist. Schon bei seiner Entscheidung, sich aufzustellen, hätten geeignete Ersatzkandidaten besucht werden können. Diese Frage wurde ihm dann auch gestellt. Eine klare Antwort gab es darauf meiner Meinung nach nicht. Aber es scheint viele nicht gestört zu haben, da er trotzdem 340 Stimmen erhalten hat. Ich hingegen frage mich, wie jemand ein Präsidium kontrollieren will, der noch nicht einmal die eigenen Abläufe im Griff hat. Die Folgen seines (in meinen Augen) nachlässigen Handelns sollten wir später am Abend noch spüren.

Aber zuerst wurde das Wahlergebnis verkündet. Meine Gratulation an Sandra, Roger, Gerrit, Sönke, Marcus und Karsten. Damit sind auch meine vier Favorit_innen in den AR eingezogen.

Zwischendurch gab dann noch einige Anträge, wobei hier Uwe Doll eine weiter Schlappe einstecken musste. Es war nicht sein Tag. Die Abstimmungen als solche waren recht unspektakulär.

Dann wurde ein_e zweite_r Kassenprüfer_in gesucht. In diese Notlage wurde der Verein ja nunmal fahrlässig gebracht. Leider – denn es hätte wahrscheinlich fachlich gut passende Interessenten gegeben, wenn es etwas Vorlaufzeit gegeben hätte. Diese Interessenten waren aber ohne Rücksprache mit Familien und Kanzleipartner nicht in der Lage, eine solche Entscheidung spontan zuzusagen. Stattdessen gab es zwei Meldungen aus der Mitte der Versammlung. Nicht gegen die Kompetenz der Personen, das kann ich nicht wirklich beurteilen. Aber ich habe nicht das Gefühl, eine gute Wahl getroffen zu haben. Mit mir hatten dies wohl viele – die Abstimmung war in meinen Augen recht knapp und wäre fast in die Hose gegangen. Ich hätte mir angesichts der Männerhoheit im Verein auch gewünscht, dass bei zwei Kandidaten, die kaum zu beurteilen sind, die Frau genommen wird. Aber dies wurde anscheinend verhindert.

Inzwischen hatten sich die Reihen gelichtet. Es blieb noch ein Antrag zu Olympia. Inhaltlich wurde hierzu schon fast alles gesagt, die Beweggründe kann ich gut nachvollziehen. Aber damit endet auch mein Verständnis. Und gar kein Verständnis habe ich, wenn man bei der Uhrzeit und den wenigen Leuten im Publikum die ganze Antragsstellung so in die Länge zieht. Der Antrag wurde doch vier Leuten gestellt. Kann es tatsächlich sein, dass die anderen drei noch schlechtere Redner sind? Oder nach welchen Kriterien wurde der Vortragende ausgewählt? Ich hatte auch nicht das Gefühl, dass er gut vorbereitet war.

Zum Glück wurde dieser Antrag dann mit großer Mehrheit abgelehnt.

Fazit; Am Ende zog es sich dann doch noch wie ein Kaugummi. Zeitdiebe sag ich nur. In Summe aber ein gutes Ergebnis, wie ich finde.

p.s. Das CCH ist ne Katastrophe. 14 Euro parken (zum Glück war Sonntag und umzu viel frei) und 5 Euro für eine Stunde WLAN. Die haben doch den Schuss nicht gehört.

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~ von derkiesel - November 19, 2014.

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